MGF DIY Hydragaspumpe

Dezember 19th, 2014

100€ habe ich bereits 2x zum “Hydragas” nachfüllen bezahlt … und da das im jährlichen Turnus ansteht habe ich jetzt selbst eine Pumpe zusammengefrickelt.

Als Basis diente dazu eine Umeta Fettpresse Modell 75 mit Twin Lock.
Das Ende mit dem Schiebemechanismus ist schon abgeflext:

 

Kurz einen Deckel drehen, damit später das Hydrafluid auch drin
bleibt wenn man die Pumpe nicht senkrecht hält.

^^sogar mit Dichtring


Da der SKS Pumpenschlauch (Metallgewebe) von einer Federgabelpumpe (Autoventil) leider nicht das passende Gewinde mitbringt muss ein Adapter her.
Dem Hörensagen nach gibt es auch Fettpressen mit M8x0.75mm Anschluss, aber nachdem meine 1. el cheapo Pumpe werder das passende Gewinde hatte und zusätzlich beim Wassertest noch übberall rausgesifft hat  und diese Pumpe zwar auch das für mich falsche Anschlussgewinde hat aber immerhin dicht ist wollte ich nicht noch mehr Fettpressen kaufen.

Also habe ich kurzerhand einen Gewindebohrer mit M8x0,75mm und ein Schneideisen mit M10x1.00mm besorgt und diesen Adapter gedreht:

Und dann mit Hylomar (wer weiß ob das tut) eingeklebt.
So sieht die DIY-Hydrafluid-Pumpe fertig aus:

 

Demnächst wird sich die Pumpe beweisen dürfen, da ich die Kniehebelgelenke an der Vorderachse neu machen “möchte” und dazu den Druck aus dem System nehmen muss.

Die Hydrolastic Flüssigkeit besteht angeblich aus 2/3 Frostschutz & 1/3 Spiritus (als Referenz für später).

Da man wohl relativ lange pumpen muss – pro Hub bewegt man 1cm³ – hätte vielleicht auch eine pneumatische Fettpresse Sinn ergeben.
Evtl. dann v2 wenn pro Liter 1000 Mal pumpen sich als zu Schweißtreibend herausstellt ;-)

Allerdings könnten die Hydragas-Dosen auch gesamt rausfliegen und durch ein “after-market” Dämpferkit ersetzt werden.
Ansonsten steht wohl irgendwann auch an die Dosen zu modifizieren und CO2 nachzufüllen, da das wohl über die Jahre entweicht und so die MG’s unnötig “hart” werden.

Spurverbreiterung – oh yeah

Dezember 18th, 2014

Nur Spass. Ich habe das Jahr über alle Teile für ein ekick v2 zusammengekauft – unter anderem 150mm Luftreifen für vorne.

An das original K2 Kick Two passen die zwar dran, aber beim Kurven fahren fällt man dann halt auf die Fresse.

 

Oben: K2 Kick Pro – ekick v1 (outrunner: AEOLIAN C6374/10-KV170)
Unten: in progress: K2 Kick TWO – ekick v2 (hub motor TBL06-B-36V/A)

Darum habe ich mich heute um eine Lösung bemüht.

Die Spurverbreiterung sitzt als Presspassung auf der alten Welle und wird mit dem Gewindeende
bis auf Anschlag an das Aluminium gezogen.

Die ursprüngliche Welle geht vermutlich durch das gesamte Alu-Gußteil.

Erst beim Versuch die Verbreiterung anzuschrauben ist mir aufgefallen,

dass das garkein M8 ISO-Gewinde ist … donkeyballs!

Spontane Abhilfe schafft das Schneideisen.

So sieht das Ganze dann montiert aus.

Als ersten Belastungstest bin ich damit dann durch den Park heimgerollt (erster Sport seit Ewigkeiten),
schließlich musste ich den Smart stehenlassen. Die Motivation das Kickboard voranzutreiben war
einfach höher als noch über die richtigen Einstellungen für den Grauguss nachzudenken.

Mit Luftreifen. Evtl. mache ich die Front später etwas enger – aber es funktioniert und
damit kann ich mich jetzt dem Deckbau bzw. der Motoraufhängung zuwenden.

Shiiit 5:30 und nur kurz den heutigen Tag ins Interwebs gedrückt. Ich glaube um das Backlog anzugehen
muss ich mich mehr anstrengen … mindestens in Zukunft disziplinierter sein :-P

Auspuffkrümmer (Grauguß) schweißen

Dezember 18th, 2014

Autos sind Prozesse. Leider.
Heute habe ich angefangen mich dem Riss im Abgaskrümmer zu widmen.

Weil ich wissen will ob ich es schaffe Guß zu schweißen und weil ich es nicht einsehe 300€ für den neuen Krümmer zu blechen
und mich dann mit der Einstellung des Wastegates (1/10mm) herumzuschlagen, bzw noch weniger Lust habe  650€ für die Turbo-Krümmer-Kombi hinzublättern.

Wie ich schon letztens unter dem Auto festgestellt habe gab es noch eine zweite Stelle aus der der Kleine gerußt hat – am Flansch zur Abgasrückführung hat eine Schraube gefehlt.

Es ist von unten aber ums verrecken nicht möglich diese Schraube einzudrehen.

Das kommt nicht annähernd so schlimm rüber _wie_ verrußt der Smart wirklich ist.

Hier der Riss … liegt natürlich super zum schweissen … not.

Um dem Verzug beim schweissen entgegenzuwirken habe ich eine 10mm
Eisenplatte entsprechend gesägt und gebohrt (15min):

Beide Rissenden habe ich angebohrt, um die weitere Rissausbreitung zu hemmen.

Dann den Riss aufgedrehmelt um dort später die Schweißnaht einzubringen.

Die NiFe 55 Elektroden habe ich vor ein paar Wochen in Ebay besorgt.

Der weitere Plan sieht jetzt so aus:

Mit Gasbrenner den Krümmer auf Temperatur bringen (wider dem Schweißverzug, Rissbildung),
dann mit dem TIG Schweißgerät (mit dem Elektrodenschweißen bin ich leider noch nicht
warm geworden) und den NiFe55-Kern als Schweißzusatz die Nut füllen.

Nachtrag:

Na gut, das könnte bestimmt auch schöner aussehen … ob’s hält wird die nächste Zeit zeigen.
Einstellungen: ca 200 Amp Gleichstrom, >20l/min Argon

 

 

Den Mutternsitz habe ich ein wenig freigeschliffen (Akkuschrauber + Schleifstein).

 

Nachdem eine der Entlastungsbohrungen nicht vollständig durchgeschweisst war (2mm fehlten) habe ich kurzerhand von innen nochmal geschweisst.

 

Die Schweißzusatzzuführung gestaltet sich nicht ganz einfach:

Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Wie man an den Bildern oben sieht habe ich versucht den Flansch abzuschrauben (eine neue Dichtung dafür war auch im Dichtsatz dabei), allerdings konnte ich die Inbusschrauben (die im verrosteten Zustand immer streiken) trotz einsägen eines Schlitzes auch nur ansatzweise zum Drehen bewegen. Also besser als 3 Schrauben ausbohren, Gewinde nachschneiden – es ist dicht, also darf es so bleiben.

Was mich viel mehr irritiert ist dass der Flansch für den Endtopf sich kurz nach dem herausdrehen der Befestigungsschraube verschoben hat (vor dem Schweißen).


Das zeigt sich auch an der Schraube:

Lässt sich aber beheben:


^^ soll man nicht machen – ist aber “nur” GG und geht wohl wenn man entsprechend gefühlvoll vorgeht.

 

Nach weiterem Materialabtrag passt auch die Krümmermutter wieder an ihren Platz.

 

Foto nach dem Einbau kommt evtl. noch.

engraving an anodized aluminum laptop lid

Dezember 14th, 2014

Over at shackspace I used the 50W CO2 Laser to personalize my latpop lid.

I think it turned out really well. The aluminium oxidizes and thus turns white.
Settings used: scanning with 500mm/s @100%.

As template I created a two color pixel image with 1200dpi resolution.

“Scratch the surface of most cynics and you find a frustrated idealist — someone who made the mistake of converting his ideals into expectations.” – Peter M. Senge

USB charge station

Dezember 7th, 2014

Needing a multitude of chargers for ebookreaders, tablets, smartphones, USB-power-banks, flashlights just didn’t feel right and so I first used a cheap 10 port USB hub from aliexpress – but kept having problems with a good electric connection. As it turns out the hub doesn’t have any nibs on the contacts.

Buying a brand name (D-Link) active (so you can inject the necessary power) USB hub seemed the way to go – just to learn that it needs a connection to a computer to power up the 7 ports.

Some circuit bending took care of the issue:

3d printer – the plexiprinter

Dezember 6th, 2014

A few weeks back I decided it was time to get another 3d printer up and running over at shackspace … again.

I used the Fab@Home Model 1 that I brought like 2 years ago as a base, hooked up the 4pi board that Kliment gave me during the somewhat frustrating first 3d printer build experience.

The extruder ist one of the first commercially available direct drive extruders from qu-bd’s kickstarter campaign.

^^ see that? No heated bed!

I thought I could get this working in a few hours but after ttb had hooked up the endstops and I had built an adapter for the extruder it turned out the 4pi board was broken. *bummer*

So I threw it in a corner and started looking at the electronics the next day or so.

Fortunately the 4pi board is open hardware (schematic on github) and so I set out to find what’s broken.
As it turns out there was an inductor mechanically broken off the board and I _only_ had to find one with the matching value. To get it done I simply unsoldered a lot of inductors from scrap pcb’s and measuring all with a LCR meter.


^^ _quick_ fix.

The next issue I ran into was the extruder that didn’t extrude properly. The problem was that no PLA would come out of the nozzle after a few minutes of printing. Tightening the screw that presses the material against the gear, increasing the stepper current as well as some cussing didn’t solve the issue.

Trying to manually push the PLA through the heated extruder let to the conclusion that the PLA was getting soft too far up in the supply screw and then sticking to the wall. No force whatsoever could then push it through the nozzle.

It then turned out that Phil also encountered the problem with his qu-bd but couldn’t overcome it and so his delta went to the corner again.

We thought of a fix and a few days later I manufactured a supply screw into which you can insert a teflon tube to preven the filament from getting soft too early.

^^ the original was in stainless steel (so I also did it in stainless – is that necessary?) – but the 2.5mm hole isn’t that much fun ;-)

Next there was the missing steps issue occuring only in y axis.

^^dickbutt test sample

I fiddled with motor current, speed and acceleration settings, even checked whether the y-axis stepper motor had degraded magnets … but could only get rid of the missing steps by reducing the speed to a whopping 9mm/s (~180rpm).

^^ the comparison measurement show that the the tested motors were all equally good/bad.

Still not perfect but we’re getting there.

Dickbutt Stempel

Oktober 10th, 2014

Just for makefu … and the lulz.

In action:

https://www.stempeldiscounter.de haben das innerhalb von 2 Tagen umgesetzt nach dieser Vorlage umgesetzt.

Natürlich kann man sich auch Stempel selber lasern, aber da der Stempelautomat den

Hauptteil der Kosten ausmacht – hat das in diesem Fall keinen Sinn ergeben.

Grub aus chroot installieren/reparieren

September 13th, 2014
Es sich merken wäre wohl eine Möglichkeit ... oder für die Zukunft


sudo mount /dev/sda1 /mnt

sudo mount --bind /dev /mnt/dev
sudo mount --bind /proc /mnt/proc
sudo mount --bind /sys /mnt/sys 

sudo chroot /mnt

update-grub

grub-install /dev/sda

HP HEDS-7500 quadrature encoder

August 7th, 2014

I couldn’t find the pinout on the net … in case anybody else runs into this:

 

K2 Kickboard ev mod – analog to pdm controller

April 15th, 2014

After I avoided programming my own microcontroller to get the thing rolling in as little time as possible (sidetracking kills a lot of drive) – I finally decided it was time to take it on.

Actually the realisation that the cheap servo tester assumes the poti position when powering up as middle position convinced me that it was necessary to write my own speed controller – since I can’t (or at least not realiably/comfortably) use the braking functionality of the alien power sytem esc.

Also this way I can – or at least I can try to – write my own soft-start routine so people don’t fall off the back.

@phrewfuf encouraged me to program the arduino nano I tucked in a box some months back for when the time was right ;-)
Since he didn’t send me the code I just set down myself today and took the first steps.

Also I had to wildlarize the freaking busted poti I pulled out of a part drawer. If you’re  not familiar with the term:

“widlarize” (invented by Bob Widlar): You take the bad component to the anvil part of the vice and beat it with a hammer। It will make you feel so good, for no damaged parts will appear in your latest application।

It sucks so hard wasting time and money with  broken components that I consider not reusing old parts – or at least not the parts lying around shackspace ;-)

Here is already another poti hooked up to an analogue pin linked to the pin the servo is connected to:

#include <Servo.h>

//onboard led
int ledPin = 13;

//servo pin
int escPin = 3;  // servo signal connected to digital pin 3
Servo escServo;

int potiPin = 7; // potentiometer wiper (middle terminal) connected to analog pin 3
int potiVal = 0;     // variable to store the value read from the poti

void setup()
{
  pinMode(ledPin, HIGH);
  escServo.attach(escPin);
  //initial Servo Position
  escServo.write(0);
}

void loop()
{

  potiVal = analogRead(potiPin);    // read the input pin
  potiVal = map (potiVal, 0, 1023, 0, 180); //convert input range to servo range
  escServo.write(potiVal);

}

Result:

Next up I need want to get interrupts working.